dier ersten Wochen alleine (oder doch nicht?)

Sonntag, 06.07.2014

Erst einaml hasse ich mein Tablet. Habe mehr als eine halbe Ewigkeit an einem Eintrag geschrieben und das Sc***** Ding stürzt ab.... Alles weg. Naja kann man nichts machen. 

An meinem ersten Weekend alleine in London habe ich wesentlich mehr gemacht, als ich mir jemals erträumt hätte. Am Samstag ging ich an den Spittelfield Market in Shoreditch, wo va junge Designer ihre Waare anpreisen. Danach habe ich gerade noch eine hammer Samba Aufführung gesehen. Wie am Karneval. Am Abend habe ich versucht ein Pub zu finden, dass den Match zeigt. Das stellte sich als Herausforderung heraus. Am Schluss bin ich in einem 100 Meter von der Wohnung gelandet, wo die ältere Generation Fussball schaut (der eine oder andere wohl mit Hooligan Vergangenheit). Die Leute dort waren extrem unterhaltsam wie sie erzählt haben wie sie die Englische Nationalmannschaft hassen etc. 

Am nächsten Tag ging ich an den Brick Lane Market, der krasseste Markt, den ich je gesehen habe. Es ist eine lange Strasse mit 3 riiesigen Markthallen, wo man alles findet. Es ist ein kunterbunter Kultur- und Stylemix. Jeder kann so herumlaufen, wie ihm gerade danach ist und niemanden kümmert es. Unvorstellbar in der Schweiz. Am Anfang ging ich an eine falsche Station, weil ich dachte der Martk sei dort. Es war aber nur Wohngebiet mit einem grösseren TK Max Store, wo ich einen Anzug gefunden habe und eine riiiesen Einkaufscenter für Esswaren. Das Ding ist sooo gross, man hat keine Chance das zu finden, was man will,, hat aber in der Zwischenzeit100 andere Dinge gesehen, die man alternativ oder ergänzend dazu haben könnte.  Der kleine Ausflug hat sich also doch gelohnt. Bin dann nochmals in ein Konzert von einer chinesischen traditionellen Band gestolpert. Man muss nur auf die Strassen in London und es gehen so viele Dinge vor, dass man immer etwas findet. Schon nur beim Office im Vorhof fast jeden Tag eine Aktivität. Letztens war der Mercedes Formel 1 Wagen ausgestellt und man konnte auf Zeit die Reifen wechseln. Lewis Hamilton war dann auch noch in einem Gebäude nebendrann um Fragen von Mitarbeitern meiner Firma zu beantworten. Diese Stadt macht einfach süchtig. Ich kann mir keinen Ort auf der Welt vorstellen, die diese Gescichte, Dichte an Aktivitäten und Diversifität hat. Ich werde mich wohl anstrengen müssen, dass mir das Gesicht zurück in der Schweiz nicht einschläft ;-)
Am Sonntag Nachhmittag ging ich noch ins Westfield, ein riesen Einkaufszentrum in East London, welches auch in West London existiert. Das Areal hat ca die Grösse von 10-15 der Höhematte und man könnte darin problemlos Tage verbringen. Es gibt sogar ein Hotel darin. Selbst am Sonntag Abend waren min. 3ˆ000 Leute unterwegs. Unglaublich. 

Unglaublich war auch, als ich letzten Samstag mein WLAN ausgestiegen war, weil meine Vermieterin die Rechnungen nicht bezahlt hat. Kontakt konnte ich natürlich keinen mit ihr aufnehmen, da sie nicht geantwortet hat. Doch innerhalb von 3 Tagen hat es wieder funktioniert. Hätte gedacht es stelle mir jetzt den auch noch das Wasser und den Strom ab ;-) 

 Bin selbst überrascht, dass ich regelmässig am M O R G E N (!)  joggen gehe. Doch es macht mich wach und wenn ich lange arbeiten muss und vor dem PC esse, habe ich wenigstens nicht das Gefühl, dass ich den ganzen Tag nur gearbeitet habe. Am Abend bin ich sowieso meistens unterwegs und habe keine Zeit oder dann sicher keine Lust. 

Habe nun erfahren, dass ich das BEC Higher mit einem A bestanden habe. Hoffe das CAE und Proficiency sind auch so gut gelaufen.

exams & erste Arbeitstage

Dienstag, 17.06.2014

Es war soweit: 
Die exams stehen vor der Tür. Wie es halt so geht, waren meine Resultate bei den Übungen schlechter geworden, oder ich hatte das Gefühl, dass sie es taten. Ausserdem habe ich natürlich gerade vor der Prüfungswoche noch starken Heuschnupfen was heisst, dass meine Nase andauern zu war, ich chronisch Kopfweh hatte und ernergielos und gereizt wurde. Die englischen Tabletten gegen Heuschnupfen wiesen auch nur eine temporäre Wirkung aus. Glücklicherweise war es an den Prüfungstagen nicht so schlimm. Die exams selbst waren eher schwierig aber sollten nicht allzuschlecht gegangen sein. Trotzdem denke ich, dass ich das Proficiency nicht bestehen werde, da unsere Schule eine Vorbereitung kategorisch verweigert hat. In der Schule in Wimbledon hat jeder das Proficiency gemacht und die wurden ca 3 Wochen darauf vorbereitet. Naja dann mach ich das halt nochmal...
Als Ablenkung gingen wir vor der Examwoche noch Paintball spiele ausserhalb von London. Der ganze Spass hat 7h gedauert und man hat auf 14 Spielfeldern verschieden games gespielt. Es gab Gewehre, Handgranaten, Rauchgranaten und Täuschkörper. Es war genial. Alles war outdoor und natürlich hat es schön geregnet, dass man sich richtig schön im Schlamm welzen musste, um nicht abgeschossen zu werden. Wie zur RS-Zeit. Ist eben schon witzig aber macht echt fertig. 

Ausserdem habe ich das erste Mal in meinem Leben Hummer gegessen. Das ist echt noch gut. Es war aber nicht das ganze Tier sondern ein Menü, bei welchem es bereits ausgenommen war. 

Der Umzug war Horror. Die Wohnungsbesitzerin hatte auf meine Anfrage, wann ich am Samstag kommen solle, nicht beantworte und weder auf Anrufe, Mails noch SMS reagiert. Ich musste schliesslich das Airbnb-Büro kontaktieren. Die haben sie telefonisch auch nicht erreicht, aber auf die schriftliche Anfrage hat sie reagiert. Ich habe also von ihr am Freitag, dem letzten Tag mit den Leuten von der Klass => Ausgang, um Mitternacht geschrieben, dass ich morgen um ca 12.00 bitte kommen soll. Nach 1.5h Reise durch London mit Sack und Pack erhielt ich von ihr die Nachricht, dass sie nicht kommen werde, sondern ihr Bruder und der werde Verspätung haben. Irgendwann ist er dann doch gekommen und ich konnte endlich in die Wohnung (es hat natürlich auch noch geregnet). 
Die Wohnug ist grösser als sie auf den Fotos aussieht und bietet jeden Komfort und eine tolle Aussicht. Bin sehr zufrieden. 
Der Abschied von der Gastfamilie und den Roommates war noch speziell, da wir doch 3 Monate zusammen gelebt habe, ich die Kinder habe wachsen sehen und habe die Familie sehr gerne gemocht. Aber sie haben mich bereits wieder eingeladen, bei ihnen essen zu kommen. Die drei Monate sind einfach zu schnell vergangen.

Am Sonntag ging ich noch mit einer Verwandten, die gerade in London war ins Madame Tussauds. War unterhaltsam, doch das Madame Tussauds war nicht mehr so überwältigend, wenn man es schon einmal gesehen hat.

Der erste Arbeitstag gester war auchh sehr beeindruckend. Wenn auch sehr ansrengend.
Habe mich am Anfang natürlich fast wieder verlaufen, bin aber diesmal pünklich gekommen (nicht  wie beim letzten Mal, als ich 40 Minuten im Businesszentrum herugerant bin und das Gebäude gesucht habe, dass gerade neben der Station gewesen wäre). Alle Systeme und Regelungen und viele Produkte sind anders. Aber das kriegen wir schon hin. Trotz guter Vorbereitung liefen die Systeme nur halbwegs und ich muss für fast alle Tools, die ich benutzen will einen Test machen. Dafür ist das Team super und das Arbeitsumfeld in London sehr interessant. Es sind erstaunlich viele Schweizer auf meinem Stock. Wird wohl nichts mit dem Englisch verbessern...
Ich habe wirklich nur 15-20 Minuten von meinem Haus bis zum Geschäft und muss nicht weit laufen. Der Anzug ist jedoch nicht gerade das perfekte Outfit für die Tube (grillt einem fast). Mittlerweile gäbe es sogar einen Headhunter, der auf einer bestimmten Linie immer nur in Boxershorts fährt (aus Protest). Die Überlegung klingt eigentlich noch verlockend ;-)

Jetzt freue ich mich va auf die Besuche der Familie und Freunde aus der Schweiz, welche ich wirklich zu vermissen beginne. Es gibt aber noch vieles zu sehen. Doch alleine ist das ja nicht interessant. 

 

 

 

Brighton

Montag, 26.05.2014

Nun war es soweit; die ersten schriftliche Prüfung stand am Samstag vor der Tür. 
Natürlich hatte ich am Morgen noch starken Heuschnupfen und Kopfschmerzen. Mit den entsprechenden Tabletten konnte dieses Problem rasch behoben werden. 
Die Prüfungen waren im oberen Mittelfeld betreffend der Schwierigkeitsstufen aber es ging nicht allzu schlecht. Ist halt immer schwierig zu sagen, ob man jetzt bestanden hat oder ob es noch viele Punkte gab, die man denkt falsch eingeschätzt hat. 

Direkt nach dem Ende der Prüfungen gingen wir mit dem Zug nach Brighton. Das Hostel war direkt am Meer und das Wetter hat auch mitgespielt. Am Morgen noch regnerisch, war es am Mittag bereits sonnig. Am Sonntag war des Wetter sogar sehr gut. Das Nachtleben war natürlich auch nicht zu verachten :)
Das Wochenende hat sehr gut getan, um abzuschalten und die Prüfungen vollkommen zu vergessen. Auch wenn ich keine Angst habe, nicht durchzukommen, war ich an den letzten beiden Prüfungen nervöser als ich angenommen hatte. Muss das noch ein bisschen in den Griff bekommen aber das kommt schon gut. Das Mühsame ist halt, dass ich so lange auf das Resultat warten muss. 

Nun geht es nur noch 3 Wochen bis der ganze Spass schon wieder vorbei...
Die Zeit geht einfach zu schnell vorbei.

before the exams

Donnerstag, 22.05.2014

Nachdem ich die bekanntesten Sehenswuerdigkeiten nun gesehen habe, habe ich nun die Moeglichkeit ein bisschen gezielter Sightseeing zu machen. Bei dem tollen Wetter der letzten Tage ging ich vor allem in Parks: Holland Park, Kennsington Park and Palace und St.James Park etc. Auch dem Electric Cinema mit den koeniglichsten Sesseln, die ich je gesehen habe, haben wir einen Besuch abgestattet. Es gefaellt mir super, dass ich mittlerweile die Gegenden ein bisschen kenne und auch weiss, wie sie verlinkt sing. Allerdings braucht es einen hohen Grad an Initative um immer wieder etwas zu sehen, da die anderen der Klasse eher eine passive Einstellung dagegen haben. Meistens kommen nur so 2-3 Leute mit. 
Habe mir letztens eine Liste gemacht, mit Dingen, die ich noch sehen muss. Sie ist laaaaang. Es muss also im Eilzug weitergehen mit Sightseeing :-)

Innerhalb der Klasse haben sich mittlerweile kleinere Gruppen gebildet, die am Tag etwas machen und am Abend treffen sich meistens alle am gleichen Ort. Auch mit den Kollegen der anderen Schulen haben wir ab und zu Kontakt. Einer von ihnen wird auch in London arbeiten, gerade im Gebaeude neben mir. 

Ausserdem hat unsere Klasse vor ca 2 Wochen das Lloyds Building gesucht, welches als groesster Marktplatz der Welt fuer Versicherungen die Plattform bereitstellt. Das Gebaeude ist aber auch wegen seiner Architektur sehr bekannt (googeln?). Fuer den Event mussten alle in Businesskleidung erscheinen. Als Banker sollte das ja kein Problem sein aber zwei von unserer Klasse wurden beinahe nach Hause geschickt, da sie zu casual aufgetreten sind und sich geweigert haben im Primark eine Krawatte fuer 2 Pfund (!) zu kaufen (manchmal muss man sich schon fragen, wer sich heutzutage alles Banker nennt...). Im Gebaeude wurden wir herumgefuehrt; es ist der Wahnsinn. Man hat ein perfekte Aussicht ueber London und das Treiben im Trading Floor ist recht beeindruckend. Alles wird noch face-to-face besprochen und die Deals laufen nicht elektronisch ab. Auch wenn Versicherungen nicht gerade so meins sind, haette ich sofort unterzeichent, wenn sie mir einen Vertrag hingehalten haetten (haben sie aber nicht...)

Langsam kommt der Kontakt auch mit der lokalen Bevoelkerung auch wenn ich nicht allzuviel raus gehen, da am Samstag die zweite Pruefung ist. Die muendliche von gestern ging einigermassen gut. Das Problem war, dass mein Speakingpartner und ich 2.5 Stunden warten mussten und waehrend dem Test recht nervoes waren. Ich konnte es nicht schlecht managen aber ihm hat man die Nervositaet leider sehr gut angesehen. Sehr schade, da wir bisher immer sehr gut waren im Speaking aber wir werden die Resultate ja erhalten (in 3 Monaten :()

Nach den Pruefungen am Samstag gehen wir nach Brighton um zu feiern. Zu dieser Zeit sei auch gerade ein Kuenstlerfest dort und wir haben keine Schule am Montag. Trifft sich also gut. Ich habe mir auch noch ueberlegt ein Wochenende, wenn ich bereits arbeite, nach Newcastle und Manchester zu gehen. Stonehenge und Cambridge werden wohl auch noch dran sein. 

Je laenger ich in London bin, desto mehr bewundere ich die Einstellung der Leute hier. Viele verdienen, im Vergleich zu den Preisen hier, wirklich wenig und trotzdem hoere ich selten, dass sich einer beklagt. Als ich meine Gastmutter mal darauf angesprochen habe, als sie von einem langen Arbeitstag nachhause kam, kein Mittagessen haben konnte, noch zu Hause arbeiten musste und eine Beschwerde von einer Mitarbeiterin ihres Teams auf dem Tisch hatte, hat sie den Tag als Ok bewertet. Sie hat mir dann gesagt, sie mache ja nur ihren Job und sei froh, dass sie den Job als Teamleiterin eines Legal Team habe. Oder letztes Mal haben wir ca 40 Personen vor einem Recruiting Zentrum (vergleichbar mit Berufsberatung) gesehen und gefragt, was sie hier alle machen, haben sie gesagt, dass sie sich auf ein Praktikum hier bewerben. 
Das Businessleben scheint hier ganz anders zu sein. Es gibt viel mehr Konkurrenz, lange arbeiten gehoert zur Norm und beklagen liegt nicht drin. Koennte eine interessante Erfahrung werden, hier zu arbeiten. 

 

Edinburgh

Dienstag, 06.05.2014

Edinburgh;
Die Stadt, welche bekannt ist, als Inspiration fuer Harry Potter und Sherlock Holmes gedient zu haben.
Die Stadt des Whiskys und der altertuemlichen Bauten.
Die Stadt, welche ich neben Dublin unbedingt sehen wollte.

Am Freitag nach der Schule gingen mein ehemaliger Mitbewohner von Zuerich und ich auf den Zug in London und starteten die 4.5 stuendige Fahrt ins Zentrum von Edinburgh.
Meine Erwartungen an den Zug und die Fahrt waren ehrlichgesagt sehr tief.
Doch ich habe mich geirrt. Die Zuege sind sauber, konfortabel ausgestattet und jeder Sitz hat seine eigene Steckdose (waere ein gutes Vorbild fuer die SBB).
Waehrend der Fahrt passierten wir wunderschoene Landschaften, das Meer und Newcastle. Auch wenn ich mir eine sehr schoene Natur von der Schweiz gewohnt bin, war ich nahezu sprachlos es war wirklich super und echt beeindruckend.

Angekommen um ca 20:00 Uhr war das erste, was wir bemerkt haben, dass die meisten Leute um die Pubs bereits kraeftig betrunken waren. Die Stimmung war jedoch ueberall sehr ausgelassen.
Das Hostel, welches wir gebucht hatten, war makellos (mit der kleinen Ausnahme, dass mein ehemaliger Mitbewohner eine SM Maske unter seinem Bett fand. Recht schockierend va da es sein erstes Mal in einem Hostel war ;-)).

Am naechsten Tag sind wir recht frueh gestartet und haben nach einem ausgiebigen Fruehstueck (nichts Richtiges gegessen sein Freitag Mittag) haben wir an einer 2.5 stuendigen Walkingtour teilgenommen und haben viele recht interessante Dinge ueber Edinburgh erfahren (z.B. dass der Dudelsack eigentlich nur zum Kriegszweck gedacht war um Laerm zu machen, dass es einen Hund gab, der 14 Jahre neben dem Grab seines verstorbenen Besitzer gewartet hatte und dass alle Einwohner in Edinburgh auf saemtliche Herzen spucken, welche sie in der Stadt sehen; die einen, dass es ihrer Fussbalmannschaft Glueck bringt, die anderen, damit es dieser Mannschaft Pech bringt). Da die Stadt mit 450'000 Einwohnern recht uebersichtlich ist, haben wir die meisten Dinge mit Walking Tour dann auch schon abgedeckt (z.B. das Castle, Hogwarts, die Graveyards und die Kirchen).

Danach begaben wir uns zum naechsten wichtigen Punkt auf unserem Programm: Whisky.
Direkt neben dem Castle gibt es eine Destillerie, welche besichtigt werden kann und welche die groesste Whiskysammlung der Welt hat. Zum unserem Leidwesen waren die Touren ausgebucht, da sich ausergewoehnlich viele grosse Gruppen eingeschrieben hatten. Also gingen wir halt zur Bar und haben unsere eigene Degustation gestartet. Das heisst wir haben eine Themenplatte mit 4 Glaesern erhalten, welche alle einen Whisky von derselben Region beinhaltet haben. Dazu gab es ein Merkblatt wo man die Degustation selbst durchfuehren konnte. Super Sache! Es war allerdings schwierig die einzelnen Aromen herauszufinden. Ich habe immer nur gemerkt, dass dieser nun rauchiger oder sanfter geschmeckt hat, als der vordere. Wie auch immer ich habe mich trotzdem kultiviert gefuehlt nach der Degustation. Wir haben uns schon die ganze Zeit gewundert, weshalb alles neben Englisch va in Spanisch erklaert wird. Uns wurde dann erklaert, dass in Edinburgh 50'000 Spanier wohnen (keinen Ahnung weshalb).

Im Anschluss ging es zum Italiaener und danach an eine Ghost Tour. Dies sei anscheinend ein ganz wichtiger Punkt, wenn man als Tourist in der Stadt ist. Neben den ueblichen Gruselgeschichten, welche sich durch die altertuemlich Bauten nur so anbieten, wurde uns auch der Untergrund gezeigt.
Durch die Lage und Neigung von Edinburgh gibt es sehr viele Tunnel unter der Stadt und auch viele Bruecken. Die Tunnel wurden frueher von Kaufmaennern gebraucht und natuerlich hat sich recht schnell das ''Gesindel'' der Stadt angesammelt und es haben viele Schandtaten stattgefunden. Heute sind die Tunnel under den Haeusern in Zimmer unterteilt, wo Halloween-parts oder Hochzeiten (ja wirklich) gefeiert werden koennen. Natuerlich musste die Leiterin dann noch den Raum voellig abdunkeln und irgendwelche skurilen Geschichten zum Besten geben (mit unerwarteten Schreipassagen, ich bin ein paarmal echt krass zusammengezuckt. Man wusste nie wo sie nun steht und ob sie nun auf einem zukommen oder nicht).

Am naechsten Tag wollten wir noch an den Strand doch es hat dann nicht mehr gereicht und wir fuhren zurueck. Der Zug hatte 50 Minuten Verspaetung und das Zugpersonal hat die Claim forms von selbst verteilt. Man bekommt echt viel Geld zurueck aber nur in Form von Vouchers.
Zurueck bei meiner Wohnung habe ich noch gemerkt, dass ich die Schluessel noch beim Kollegen in der Tasche hatte und niemand zu Hause war, da meine Gastfamilie und der Roommate auf dem Land waren, da am Montag eigentlich ein Feiertag waere (aber der galt natuerlich nicht fuer uns...).
Somit musste ich nochmals 1 Stunde fahren, um den Schluessel abzuholen und nach 3(!) Stunden seit der Ankunft war ich endlich in der Wohnung.

 

London again

Sonntag, 27.04.2014

bereits 5 Wochen in London, wie die Zeit vergeht...
Ich habe das Gefühl, dass ich erst gerade angekommen bin auch wenn wir schon einige Dinge unternommen haben. 

Mittlerweile rücken auch schon die ersten Prüfungen in greifbare Nähe. 
Ich bin momentan aber noch optimistisch, dass diese nicht allzu schlimm werden. 

Langsam aber sicher beginne ich meine Familie und Freunde in der Schweiz echt zu vermissen. Es ist nicht, dass ich es hier nicht geniesse oder die anderen Leute nicht ok sind, sondern eher dass ich oftmals bei einer Situatio mich frage, wie diese reagiert hätten oder mir wünsche, dass sie bei einem guten Ausgang oder Erlebnis dabei gewesen wären. Ist wohl normal aber ich freue mich echt, wenn sie mal vorbeikommen!

Nachdem die grossen Hotspots besucht wurden, gilt es nun die kleineren ausfindig zu machen. 
Wir waren dieses Wochenende nur im Hype Park, Green Park, einem gaaanz kleinen Mark beim Hyde Park und am Picadilly. Es war eher eine Ausschau nach Clubs und Bars anstatt etwas anderes :)
Doch es gibt noch einige Märkte und Orte, die ich sehen möchte. Ausserdem muss ich noch ein Musical- und Konzertbesuch machen.

Fitnessmässig bin ich immer noch dran und beim Essen habe ich auch keine allzuschlechte Entwicklung gemacht. 
Alles in allem geht es mir immer noch super und ich bin bereit für eine neue Woche.

 

 

Dublin

Sonntag, 27.04.2014

Ueber das Osterwochenende gingen vier von uns nach Dublin. 

Die Ausgangslage war die folgende: wir hatten unseren Flug um 7 Uhr morgens, mein Flugticket hatte einen Schreibfehler beim Namen (traue nie einem Romand ;-)) und weil die Nachfrage an Ostern entsprechen gross ist, mussten wir zwei Hostels buchen: 

Für Donnerstag und Freitag ein Hostel mitten im Zetrum und für Samstagabend ein Hostel direkt am Meer. Da unser Flug am Montag ebenfalls um 7 Uhr ging hatten wir kein Hostel gebucht für Sonntag.

Da wir keine anständigen Flüge am Freitag finden konnten, mussten wir noch die Schuldirektorin überzeugen, dass sie uns einen Tag frei gibt; genau genommen musste ich das machen, da ich im Besitz eines italiänischen Charmes sei... (geklappt hat es jedenfalls).

Wie erwartet haben natürlich zwei verschlafen und wir mussten sie mit dem Taxi abholen etc. Allzuviel Eigeninitiative war dabei nicht gerade zu beobachten es war eher ein "Scheisse was machi ez?". Am Schluss waren wir auf jedenfall am Flughafen, ich hatte keine Probleme mit meinem Ticket. 

Angekommen in Dublin hielt sich unsere Begeisterug noch in Grenzen, da die ersten Passanten nicht gerade die freundlichsten waren und uns eine Auskunft über den Standort des Hostels verweigert haben. Als wir im Stadtzentrum waren wurde es besser und auch der erste Abend war super. 
An sehr vielen Orten wird Livemusik gespielt, auch auf den Strassen, und es wird nirgends ein Eintritt verlangt, auch wenn das Bier deshalb ein bisschen teurer ist. Aber die Künstler sind echte Profis; die meisten Spielen Gitarre oder Benjo. Live und in dieser Kombination ist das Ergebnis absolut fantastisch. 

Am Freitag haben wir uns ein bisschen in der Stadt umgesehen. Im Vergleich zu London ist Dublin natürlich winzig und wir konnten alles ablaufen und mussten nicht einmal den ÖV benutzen. Wir konnten recht gut runterkommen von der Grossstadthektik.

Was weniger entspannend war, war der Fakt, dass am Freitag u 24:00 Uhr die Bars schliessen und Alkoholausschank erst wieder ab Sonntag, 10:00 Uhr erlaubt ist. Sprich es würde am Samstag auch kein Pub oder Club offen sein. Viele Iren nehmen sich an diesem Tag ein Hotel/Hostel und nehmen Alkohol  mit um sich dort abzuschiessen. Das erklärt auch, weshalb an diesem Tag im Zentrum kein Hotel mehr frei war. Ausserdem haben wir verschlafen und hätten fast noch eine weitere Nacht bezahlen müssen (italiänischer Charme konnte das verhinden ;-)) Um doch noch etwas aus dem Tag zu machen, gingen wir am Nachmittag an ein Rugbyspiel (wunerbarer Sport) und an ein Fussballderby (Spielniveau ist vielleicht auf Challenge League Niveau aber die Stimmung ist recht krass). 

Zusätzlich gingen wir auf mein Anliegen in eine Ausstellung, wo ein Künstler alle Figuren aus Legosteinen gemacht hat. Wahnsinn! Zum Teil hat er bis 80'000 Klötze gebraucht. Es war echt sehenswert. Das interessanteste Werk war ein Bild, welches die Mona Lisa nachgebildet hat (aus Legoklötzen). Wenn  man nahe vor dem Werk steht erkennt man fast Nichts und es ist sehr verpixelt. Geht man jedoch weg und blinzelt kann man die Mona Lisa sehr genau erkennen. Ein Kunstwerk. 

Das Hostel am Meer war suuuuper. Der ganze Abschnitt erinntert eher an eine französische Küstenstadt anstatt an Dublin und genau dasselbe galt für unser Hostel. Dort war auch das erste Mal als wir etwas "Richtiges" gegessen haben. Der ganze Trip war sonst eher Fastfood-lastig. 
Wir haben dann noch einmal live Musik genossen und....

... ich habe meinen Kollegen verloren. Nach einer unendlich scheinenden Suche (ohne Handyakku) habe ich mich entschieden selbst ein Taxi zu nehmen und habe am Flughafen noch 2 Stunden geschlafen. Am Morgen haben wir uns dann gesehen und sind zurück nach London (bessergesagt ein Flughafen, welcher eine Fahrstunde mit dem Zug von London entfernt ist). Es war etwa 11:30 Uhr als ich zu Hause war. Leider hatte ich noch mit zwei Türkinnen, welche ich durch einen Kollegen von Zürich kenne, abgemacht. Also wollte ich nur einen Powernap nehmen und dann mal nach Eastlondon (ich lebe in Westlondon) gehen. Natürlich habe ich verschalfen und bin erst um 15:00 Uhr aufgewacht, genau dann wann wir eigentlich abgemacht hätten. Natürliche habe ich sofort Bescheid gegeben und gesagt, ich sei in ca einer Stunde da. Was ich nicht wusste, war dass die Station wirklich weit weg war und die relevante Linie nicht im Betrieb war und ich einen Umweg fahren musste. Mit 2.5 Stunden Verspätung bin ich schliesslich angekommen. Jede Person die ich kenne, hätte mir eigenhändig den Kopf abgerissen. Die Reaktion der Türkinenn war die folgende:
Hi Remo how are you? you look so tired should we order you something? 

Als ich zu meiner allumfassenden Entschuldigung ansetzen wollte, haben sie mich nur verwirrt angesehen und gesagt, dass sei sicher kein Problem sie waren auch müde und konnten sich so jetzt ein bisschen ausruhen. Ich sei der arme, weil ich nicht viel geschlafen hatte (ander Länder andere Sitten. Die Schoggieier, welche ich als Entschuldigung gekauft hatte, haben sie aber schon noch genommen).

Das Quartier wo ich sie getroffen hatte, war übrigens das Quartier wo ich ab dem Sommer leben werde. Es sind wunderschön und überall sind riesige Geschäftshäuser. Ich denke es wird mir dort gefallen. 

Einleben

Samstag, 05.04.2014

Nachdem die ersten Hürden, welche sich einem in einer Grossstadt so stellen, genommen sind und wir die anderen Leute der Schule kennengelernt haben, hat sich bereits die erste Routine eingeschlichen. 

Wie es die Kollegen, die bereits im Sprachaufenthalt gewesen sind, gesagt haben, geht die Zeit sehr schnell vorbei. Anfangs Woche gehen wir bereits am Morgen ins Fitness und haben dann bis um 16:00 Uhr Schule. Danach gehts gleich weiter mit Fussball mit anderen Schülern, Kino, Pub um Fussballmatches zu gucken, Sightseeing, Shopping, Fitness etc. Nicht zu vernachlässigen sind die Hausaufgaben, welche durchschnittlich so 1h pro Tag dauern (am Wochenende 2-3h). Im Allgemeinen leben die meisten hier nach dem Motto "work hard, play hard", was soviel heisst, dass man in und neben der Schule Vollgas gibt. Das ist zwar ermüdend aber so profitiert man auf jeden Fall am meisten. Aber bei so viel Programm muss man die Dinge, welche einem wichtig sind, schon sehr früh planen. Ansonsten ziehen sie an einem vorbei ohne dass man es merkt. 

Den ersten Punkt auf meiner Liste - ein englisches Fussballspiel zu live zu sehen - haben wir uns gleich doppelt erfüllt: wir werden Arsenal - West Ham und Tottenham - Sunderland sehen. 

Hier ist noch zu bemerken, dass es nicht selbstverständlich ist, dass jedes Pub die Spiele zeigt. Die meisten haben keinen Fernseher oder nicht den richtigen Anschluss, da die Spiele auf dem kostenpflichtigen Sendern Sky Sport übertragen werden. Es ist manchmal gar nicht einfach ein passendes Pub zu finden. 

Mit der Gastfamilie und der Gruppe ist alles in Ordnung, es ist immer etwas los. Letztzens waren wir 9 Personen beim Frühstück: die Gasteltern, die Zwillinge, zwei Freunde der Gasteltern, ein Mitbewohner, der bei Universal arbeitet, ein französischer Sprachstudent, der für 2 Wochen hier ist und ich. Die Putzfrau kommt auch regelmässig. Es ist also ein ganz schönes Rein und Raus im Haus aber ich geniesse das noch, da muss ich mich weniger anpassen.

first days

Dienstag, 25.03.2014

Nach einer Woche Abschlussferien und vielen Verabschiedungen, welche unter anderem Bowling, Biken, Squash, Paraglyding oder einfach nur gemütliches Beisammensein beinahlteten, ging es diesen Sonntag ab nach London. 

Nach wenig Schlaf und mit viel Aufregung bin ich losgeflogen und habe es - nachdem ich x-mal nachgefragt habe - sogar selbst bis zum Haus geschafft. 
Glücklicherweise habe ich einen Mitbewohner, welcher für Universal arbeitet. Dieser kennt die Stadt sehr gut, da er ursprünglich aus Preston bei Manchester kommt und bereits vorher oft in London war. Wir sind direkt in die Stadt gegangen und ca. 4 Stunden durch die Stadt gelaufen und er hat mir Vieles gezeigt. 
Nach einigen Versuchen habe ich auch das U-Bahn System recht gut begriffen. 

Die Klasse ist super und auch der Lehrer macht seine Sache gut. 
Wir haben bereits ein Fitnessabo gelöst und eine englische Handynummer gemacht. 

Während Ostern haben wir nun geplant, nach Dublin zu gehen und auch Schottland werden wir uns nicht entgehen lassen. 

Der Start ist also sehr gut geglückt und ich bin happy. Ich freue mich über die Zeit und habe ein gutes Gefühl.